Für Kriminelle sind die Grenzen weich, für Behörden aber große Barrieren.

Als EURIEC ist es unser Ziel, die grenzüberschreitende administrative Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden zu stärken. Wir tun dies, indem wir Unterstützung bei der Fallbearbeitung anbieten, internationale Expertenplattformen einrichten, das Bewusstsein für den administrativen Umgang mit grenzüberschreitender Kriminalität schärfen und Barrieren abbauen.

Kriminelle nutzen bewusst Grenzen

Nationale Grenzen sind kein Hindernis für Kriminelle. In der Tat nutzen Kriminelle bewusst nationale Grenzen, um ihre Aktivitäten vor Verwaltungen  und Ermittlungsbehörden zu verbergen. Bei der Bekämpfung von organisierter Kriminalität sind nationale Grenzen ein großes Hindernis. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze, Vorschriften und Sprachen, und es gibt Unterschiede bei den (administrativen) Befugnissen und Zuständigkeiten. Große Unterschiede gibt es auch im Bewusstsein für organisierte Kriminalität und insbesondere für die Rolle der Verwaltung bei deren Bekämpfung.

Wir unterstützen und beraten Verwaltungsbehörden bei der internationalen Zusammenarbeit und dem Informationsaustausch für den behördlichen Umgang mit organisierter Kriminalität. Darüber hinaus bauen wir kontinuierlich ein internationales Netzwerk von Fachleuten auf. Auf diese Weise können Experten aus verschiedenen Ländern schneller zueinander finden und das gemeinsame Bewusstsein für den administrativen Ansatz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität wird erhöht.

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Juristische Dokumente

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Wir stellen kontinuierlich Produkte zur Verfügung, die das Wissen und die Expertise hinsichtlich der Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Informationsaustausches erhöhen. Auf der Grundlage von Fallbeispielen wurden und werden praktische Leitfäden entwickelt. Öffentliche Quellen im Ausland können zum Beispiel eine Menge Informationen liefern. Sie finden hier Informationen darüber, wie Sie verschiedene öffentlicher Quellen zu Rate ziehen können.

Das Verstehen der Sprache und der Fachbegriffe des jeweils anderen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit. Deshalb wurde ein Vergleich der Fachbegriffe im administrativen Umgang mit organisierter Kriminalität in Deutschland, Belgien und den Niederlanden in vier Sprachen – Englisch, Niederländisch, Deutsch und Französisch – erstellt.